Überstunden für Teilzeitbeschäftigte: früher als Sie denken
Eine wichtige Änderung ist die Art und Weise, wie Überstunden ermittelt werden.
Während früher Überstunden erst ab einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden auftraten, ist jetzt:
Die Vertragsstunden des Arbeitnehmers sind ausschlaggebend.
Das bedeutet:
- Überstunden entstehen direkt über der vertraglichen Arbeitszeit
- Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte werden gleich behandelt
- Mehr Klarheit, aber auch schneller steigende Kosten
Beispiel:
Ein Arbeitnehmer mit einem 24-Stunden-Vertrag, der montags bis freitags 28 Stunden arbeitet, erhält nun 4 Überstunden bezahlt. Nach der alten Regelung gab es in dieser Situation keine Überstunden.
Erhöhung des Tagegelds
Ab dem 1. Januar 2026 werden auch die Tagegelder erhöht. Diese spiegeln die aktuellen Kosten besser wider, haben aber gleichzeitig Auswirkungen auf Ihre Lohnkosten und die Bearbeitung.
Was wir in der Praxis sehen
Diese Kombination von Änderungen führt dazu, dass Unternehmen schneller auf Herausforderungen stoßen, wie z. B. Unklarheiten über Überstunden für Teilzeitbeschäftigte und unterschiedliche Auslegungen des Tarifvertrags.
Diese Änderungen im Griff behalten
Der neue GAV erfordert mehr Einsicht und eine gute Einrichtung der Prozesse. Nur so lassen sich Fehler und Diskussionen im Nachhinein vermeiden.
Wir von Normec VRO geben Ihnen einen Einblick in die Anwendung dieser GAV-Änderungen. So können Sie als Unternehmen feststellen, ob Sie Überstunden und Entschädigungen korrekt und in Übereinstimmung mit dem GAV abrechnen.
Möchten Sie wissen, was diese Änderungen für Ihr Unternehmen bedeuten?
Wir würden gerne mit Ihnen mitdenken