Zertifizierung von grünem Gas aus der Monodüngervergärung
Grünes Gas wird als erneuerbare Energiequelle immer beliebter, und für Landwirte ist die Monodüngervergärung eine attraktive Möglichkeit, es zu erzeugen. Bei der Monodüngervergärung wird nur tierischer Dünger vergoren, um Biogas zu erzeugen, das dann zu grünem Gas aufbereitet wird. Um sicherzustellen, dass das erzeugte Gas den Nachhaltigkeitsstandards entspricht, ist eine Zertifizierung unerlässlich. Normec QS unterstützt die Landwirte bei diesem Prozess, indem es die Produktion von grünem Gas nach Standards wie ISCC und Better Biomass (NTA 8080) zertifiziert.
Was ist Monodüngervergärung?
Die Monogüllevergärung ist ein Verfahren, bei dem tierische Gülle ohne Zugabe von anderen organischen Stoffen vergoren wird. Der Prozess findet in einem Fermenter statt, in dem Bakterien die Kohlenstoffketten der Gülle zu Biogas, einer Mischung aus Methan, CO2 und Rückständen, abbauen. Nach weiterer Aufbereitung kann das Biogas als grünes Gas in das Erdgasnetz eingespeist werden. Sobald dieses Gas eingespeist ist, wird in VertiCer ein GvO erstellt. Zertifizierte Parteien erhalten für diese GvOs einen Mehrwert, wie in diesem Artikel der Rabobank erläutert wird.
Zertifizierung von grünem Gas
Die Rolle von Normec QS liegt in der Zertifizierung von Standorten, die nachhaltig Energie produzieren. Grünes Gas aus der Monodüngervergärung ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Bei einem Audit bewerten wir die Anforderungen der verschiedenen Normen. Bei der Monogüllevergärung prüfen wir die Anlieferung der Gülle, die Vergärungsanlage, die Aufbereitungsanlage und die abschließende Auslobung der GOs. Da die Gülle eine sehr hohe Reduktion erreicht, gibt es immer mehr Mono-Gülle-Fermenter, die sich bei uns zertifizieren lassen.
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